Ausbaufacharbeiter/in Ausbildung - Voraussetzungen und Gehalt


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Ausbaufacharbeiter/in Ausbildung - Voraussetzungen und Gehalt

Wer sich schon immer für den Innenausbau interessiert hat, für den könnte die Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter der richtige Weg sein. Der Beruf bringt ein abwechslungsreiches Berufsfeld mit sich, ist allerdings körperlich sehr oft fordernd. 

Fragen und Antworten

Was sollten Interessierte mitbringen?

Interessenten sollten über eine gewisse handwerkliche Begabung verfügen und keine Angst davor haben, sich die Hände schmutzig zu machen. Auch ein gewisser Umgang mit Zahlen sollte im Interessengebiet liegen, da Messungen eine große Rolle im späteren Berufsfeld von Ausbaufacharbeitern spielen. Erste Erfahrungen mit der Bearbeitung von Werkstoffen aus dem Werkunterricht sind empfehlenswert. Rechtliche Voraussetzung gibt es für die Ausbildung keine. Die meisten Lehrlinge verfügen über einen Real- oder Hauptschulabschluss. Die Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter erfolgt in klassischer dualer Form. Lehrlinge sind sowohl in einer Berufsschule als auch in einem Betrieb tätig. Im späteren Berufsfeld gehört der Einsatz auf immer wieder wechselnden Einsatzorten zum Alltag. Die Baustellen können dabei auch draußen oder an der kalten Luft sein. Interessenten sollten also auch mit schlechtem Wetter umgehen können. Ein robuster Körper ist in jedem Falle eine gute Voraussetzung, denn die Arbeit bleibt auch nach der Ausbildung weiterhin körperlich anstrengend. 

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es?

Wie vielfältig der Beruf ist, lässt sich allein anhand der verschiedenen Fachrichtungen erahnen. Lehrlinge können sich zum Beispiel auf Themengebiete wie Estricharbeiten, Trockenbauarbeiten, Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten oder Zimmerarbeiten spezialisieren. Je nach Fachrichtung lernt der Auszubildende, mit verschiedenen Baustoffen umzugehen. Schon während der praktischen Ausbildung werden angehende Ausbaufacharbeiter auf verschiedenen Baustellen arbeiten. Hierzu gehören zum Beispiel Arbeiten mit Holz, Dämmmaterialien oder Stuck. Typischerweise hängt die Spezialisierung eng mit der Firma zusammen, in der die Ausbildung absolviert wird. Wer eine bestimmte Fachrichtung im Auge hat, sollte sich also auch immer das passende Unternehmen suchen. Zudem spielen in der Ausbildung auch Themen wie Umweltschutz und Sicherheit eine Rolle. Gerade Letzteres ist bei Bauberufen immer von besonderer Bedeutung, da Arbeitsunfälle meist deutlich problematischer sind als bei anderen Berufsgruppen.

Ist eine berufsbegleitende Weiterbildung möglich?

Nach zwei Jahren ist die Ausbildung Ausbaufacharbeiter/in abgeschlossen. Genau wie beim Tiefbau- und Hochbaufacharbeiter ist das aber nur die erste Stufe der Stufenausbildung in der Bauwirtschaft. In der zweiten Stufe kann sich der Ausbaufacharbeiter durch eine einjährige Zusatzausbildung für folgende Berufe qualifizieren:

Ist auch die dreijährige Ausbildung abgeschlossen ist eine berufsbegleitende Prüfung als  Meister/in im jeweiligen Handwerk möglich, z.B. Zimmerermeister/in, oder die Weiterbildung zum/r Techniker/in.

Was verdient ein Ausbaufacharbeiter / wie hoch ist das Gehalt?

Was für ein Gehalt bei der Ausbildung gezahlt wird, hängt von verschiedenen Faktoren wie zum Beispiel die Region, Tarifgebundenheit und Branchenzugehörigkeit ab. Daher sind die folgenden Angaben nur als Richtlinie zu verstehen. 

1. Ausbildungsjahr: € 609 bis € 708

2. Ausbildungsjahr: € 836 bis € 1.088

Nach der kurzen zweijährigen Ausbildung kann der Stundenlohn bei beispielsweise 17 EUR / Std. liegen, das wäre ein Einstiegsgehalt von ca. 2.720 EUR im Monat brutto. (Stand Okt 2015)

Wie sieht der Einstellungstest aus?

Da die Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter gerade im körperlichen Bereich einige Anforderungen mit sich bringt, ist sie nicht für jeden geeignet. Wer sich nicht ganz sicher ist, ob die Berufsgruppe für einen selbst passt, kann sich mit einem Eignungstest behelfen. Mit diesem können die eigenen Voraussetzungen ganz einfach und problemlos mit den Anforderungen an den Beruf verglichen werden. Eine Entscheidung lässt sich im Anschluss meist deutlich besser treffen.



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